Die Wartezeit ist definiert als die Zeit, die nach der letzten Verabreichung eines Arzneimittels an ein Tier bis zum Zeitpunkt der Gewinnung von Lebensmitteln, die von diesem Tier stammen, einzuhalten ist.
Die Berechnung der Wartezeit beginnt mit dem ersten therapiefreien Tag, der Tag der letzten Verabreichung eines Arzneimittels gilt als Tag 0.
Rückstände
Als Rückstände bezeichnet man Reste von Stoffen, die während der Produktion von Lebensmitteln bewusst eingesetzt werden. Dazu zählen zum Beispiel Pflanzenschutzmittel oder Tierarzneimittel
Rückstands-Höchstmengen für Tierarzneimittel bilden einerseits die Grundlage für die Festsetzung von Wartezeiten bei der Zulassung von Tierarzneimitteln. Andererseits sind die Höchstmengen legal verbindliche Beurteilungswerte bei der Kontrolle von Lebensmitteln auf unerlaubte Rückstände von pharmakologisch wirksamen Stoffen.
Kontaminanten
Unerwünschte Stoffe bezeichnet das BfR als Kontaminanten. Dabei handelt es sich um Stoffe, die einem Lebensmittel nicht absichtlich hinzugefügt werden. Sie können bei der Gewinnung, Fertigung, Verarbeitung, Zubereitung, Behandlung, Aufmachung, Verpackung, Beförderung oder Lagerung eines Lebensmittels oder infolge einer Verunreinigung durch die Umwelt im Lebensmittel vorhanden sein.
Rechtliche Grundlage
Als rechtliche Grundlagen gelten für die Kontaminanten in Lebensmitteln die Bestimmungen der:
Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 der Kommission vom 19. Dezember 2006 zur Festsetzung der Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten in Lebensmitteln (ABl. EU L 364, vom 20.12.2006, S. 5-24)
Euterentzündung (Mastitis)
Die Mastitis ist eine Entzündung eines oder mehrerer Euterviertel. Das Euter ist schmerzhaft, angeschwollen, die Zusammensetzung der Milch verändert sich. Es können auch Fieber, Fressunlust, Milchrückgang und Kreislaufstörunen auftreten.
Verschiedene Einteilungen, z.B. nach Verlauf: perakut, akut, subakut, chronisch;
Nach sichtbaren Zeichen: klinisch, subklinisch, latent; Nach Lokalisation: parenchymatös, interstitiell;
Häufigste Erreger: Staphylococcus aureus, Streptococcus agalactiae, dysgalactiae, Trueperella pyogenes, Corynebacterium bovis, coliforme Erreger, Hefen, Mycoplasmen, Algen (Prototheken) Die Infektion mit Streptococcus agalactiae verläuft häufig als subklinische Form mit Zellzahlerhöhung; hohe Neuinfektionsrate
Mastitis - Diagnose
Methoden: Schalm-Test zur indirekten Bestimmung des Zellgehalts der Milch; Erregernachweis Labor
Tastbefund: Umfangsvermehrung, Wärme, Schmerzhaftigkeit, Verhärtung des Euters
grobsinnliche Veränderung der Milch
Allgemeinsymptome: erhöhte Körpertemperatur, Futter-/Tränkaufnahme, Milchrückgang
MLP-Bericht: monatliche Messung der Zellzahlen; Feststellung von Neuinfektionen und chronischen Fällen
Elektrische Leitfähigkeitsmessung: beim automatischen Melken wird die Messung der elektrischen Leitfähigkeit generell als Kriterium zur Überwachung der Eutergesundheit verwendet
Klinische Mastitis
Formen: mild, moderat, schwer;
Die Milch ist sichtbar verändert (Flocken), SZZ über 100.000/ml, Mastitiserreger werden im Labor nachgewiesen. Mittel-/hochgradige klinische Mastitis: äußerlich erkennbare Entzündungssymptome (Rötung, Schwellung), häufig tritt Fieber auf.
Erreger: vor allem koliforme Keime (E. coli) und Sc. uberis;
Akute klinische Mastitiden (Flocken, verändertes Euter) sofort behandeln (ATB, Schmerzmittel). Intramammäre Medikamente eignen sich am besten für eine leichte Mastitis in einem Viertel, eine systemische Therapie ist für schwerere Fälle oder Infektionen in mehreren Vierteln besser geeignet. Antibiogramm zur gezielten Weiterbehandlung durchführen.
Zielwert: Anteil Kühe mit klinischer Mastitis/Jahr: < 12 (15)%
Subklinische Mastitis
Entzündung des Euters ohne äußerlich erkennbare Anzeichen und unveränderter Milchzusammensetzung bei gleichzeitig erhöhter somatischer Zellzahl (> 100.000/ml Milch, wenn in zwei von drei mikrobiologischen Milchuntersuchungen Mastitiserreger nachgewiesen werden können.
Prävalenz subklinischer Mastitiden in Europa: 19-52,7 %
Auslösende Mastitiserreger – vorrangig Staphylokokken (KNS, S. aureus) und Corynebakterien; in Skandinavien besonders Sc. dysgalactiae.
Bei längerem, unbemerktem Bestehen, kann die subklinische Mastitis in eine chronische Form übergehen.
Zielwerte Eutergesundheit in der Herde
Kühe < 100.000 SZZ/ml Milch > 70%
Kühe > 100.000; < 400.000 SZZ/ml < 25%
Kühe > 400.000 Zellen/ml Milch <2%
Anteil Kühe mit klinischer Mastitis/Jahr < 12 (15)%
Anteil Mastitiden in der Frühlaktation < 5 (8)%
Abgänge Mastitis pro Jahr < 4%
Anteil Färsen >100.000 SZZ/ml in 1. MLP < 15%
Neuinfektionsrate in der Trockenstehzeit < 15%
Anteil der Kühe mit Fett-Eiweiß-Quotient > 1,5:< 5 %
Höhere Anteile können auf latente Ketosen hinweisen.
Anteil der Kühe mit Fett-Eiweiß-Quotient < 1,0 < 5 %
Höhere Anteile können auf latente Pansenacidosen hinweisen (Achtung – Einsatz CLA in der Ration!).
Anteil der Kühe mit Milchharnstoffgehalt > 300 ppm < 5 %
Höhere Anteile weisen auf Eiweißüberschuss hin.
Neuinfektionsrate Laktation
Die Neuinfektionsrate in der Laktation zeigt den Anteil an Kühen an, die im Probemelken des Vormonats einen Zellgehalt von ≤ 100.000 Zellen/ml Milch hatten und im aktuellen Probemelken über 100.000 Zellen/ml Milch aufweisen.
Aufgrund der Dynamik der Neuinfektionen in der Laktation kann man frühzeitig Veränderungen der Eutergesundheit erkennen. Die Darstellung der Neuinfektionsrate nach Prüfmonaten und Laktationstagen liefert relevante Informationen.
Neuinfektionsrate Trockenstehzeit
Anteil neuinfizierter Tiere an den insgesamt trockengestellten Tieren mit SZZ ≤ 100.000 /ml.
Hauptphasen für Neuinfektionen: erste Tage nach dem Trockenstellen (hoher Euterinnendruck, Milchtröpfeln, Haltungshygiene, ggf. unsaubere Applikation von Eutertuben) und der geburtsnahe Zeitraum (Haltungshygiene, offene Zitzenkanäle, geburtsnahe Erkrankungen). Bis zu 60% der klinischen Mastitiden in der Frühlaktation stammen aus der Trockenstehzeit
Neuinfektionsrate in der Trockenstehzeit =
Neuinfizierte Tiere nach der Kalbung (> 100.000 SZZ/ml)/
Trockengestelte Tiere mit ≤ 100.000 /ml
Zielwert Neuinfektionsrate in der Trockenstehzeit < 15 %
Heilungsrate in der Trockenstehzeit
Anteil der Tiere, die mit > 100.000 SZZ/ml trockengestellt wurden, in der ersten MLP nach der Kalbung SCC von ≤ 100.000/ml aufweisen (geheilt). Zeigt, wie erfolgreich die Ausheilung von Euterkrankheiten über die Trockenperiode funktioniert, deckt Verbesserungsbedarf auf; hilft, die Entscheidung für ein gutes Trockenstell-management zu treffen und den Erfolg objektiv zu beurteilen.
Heilungsrate in der Trockenstehzeit = (a/b) x 100
a = Anzahl der Tiere, die mit > 100.000 SZZ trockengestellt wurden, und in der 1. MLP nach der Kalbung ≤ 100.000/ml hatten
b = Anzahl der mit > 100.000 SZZ trockengestellten Tiere
Durchschnittswert: 50%
Zielwert: > 75%
Kuhassoziierte Mastitiserreger
Kuhassoziierte Mastitiserreger stammen aus erkrankten Eutervierteln und werden vor allem während des Melkens von Tier zu Tier verbreitet (Hände, Zitzengummi, Milch, Vorgemelk auf dem Boden). Dazu gehören zum Beispiel Staphylococcus aureus, Streptococcus agalactiae (verursacht den Gelben Galt), Streptococcus dysgalactiae, Streptococcus A, G.
Symptome in der Herde:
- häufig subklinische Mastitis
- insgesamt längere Infektionsdauer
- eher langsame Erhöhung der Zellzahlen
- Verlauf oft chronisch
Vorbeugemaßnahmen:
- Euterreinigung mit separaten Tüchern
- Regelmäßiges Zitzendippen, Zitzenpflege
- Melkhandschuhe
- Zwischendesinfektion
- Richtige Melkreihenfolge einhalten
- Fliegenbekämpfung (Übertragung der Erreger (z.B. Trueperella pyogenes) durch Fliegen in der warmen Jahreszeit)
Umweltassoziierte Mastitiserreger
Die umweltassoziierten Mastitiserreger befinden sich in der nahen Umgebung der Tiere (Einstreu, Laufflächen, Liegeflächen). Die Übertragung erfolgt vor allem im Stallbereich. Tiere mit geschwächtem Immunsystem und suboptimaler Zitzenkondition sind besonders anfällig für diese Erreger. Daher finden Neuinfektionen mit diesen Keimen oft am Anfang oder am Ende der Trockenstehphase und in der Frühlaktation statt.
Wichtige umweltassoziierte Mastitiserreger:
Streptokokken (Str. uberis, Str. dysgalactiae)
Enterokokken (Str. faecalis)
Escherichia coli
Klebsiellen
Citrobacter
Serratia
Proteus
Selektives Trockenstellen
Für jedes Einzeltier wird entschieden, mit welcher Methode es trockengestellt wird. Geeignet für Herden mit < 100.000 SZZ/ml und geringer Neuinfektionsrate. Alle Euterviertel vor dem Trockenstellen auf sichtbare Veränderungen des Sekrets und Drüsengewebes untersuchen. Letzte 3 MLP-Berichte < 100.000; Schalmtest ohne Auffälligkeiten. Zur Senkung des Neuinfektionsrisikos kann ein interner Zitzenversiegler eingebracht werdent werden.
Voraussetzungen im Bestand:
Belastbare Daten (MLP und/oder Roboter)
Zellzahl in der Herde < 150.000 Zellen/ml
Neuinfektionsrate in der Trockenstehzeit < 15%
Ausheilungsrate in der Trockenstehzeit > 50%
Klinische Mastitis in den ersten 30 Tagen p.p < 8%
Größte hygienische Sorgfalt beim Trockenstellen, Trockensteller sachgemäß anwenden.
Anteil der eutergesunden Tiere in der Herde
Der Gehalt an somatischen Zellen in der Milch ist der bedeutendste Entzündungsparameter des Euters. Ein Kuheuter mit einem Zellgehalt von
≤ 100.000 Zellen/ml im Gesamtgemelk gilt als gesund.
Anteil eutergesunder Tiere in der Herde = (a/b) x 100
a = Anzahl der Tiere, die in der aktuellen MLP ≤ 100.000 Zellen/ml aufweisen
b = Anzahl aller laktierender Tiere in einer Herde
Somatische Zellzahl (SZZ)
Die Zellzahl dient als Bewertungskriterium für die Rohmilchqualität und die Eutergesundheit der Milchkühe. Bei gesunden Eutern liegt die Zellzahl zwischen 10.000 bis maximal 100.000 pro ml (normale Regeneration des Eutergewebes). Höhere Zellzahlen sind Anzeichen gestörter Eutergesundheit, somit Anlass für Analyse der Melktechnik, Melkroutine, Stall- und Melkhygiene sowie der Fütterung und der betroffenen Tiere.
Quelle: https://www.agrarheute.com/sites/agrarheute.com/files/2019-04/checkliste-eutergesundheit.pdf

Zelldifferenzierung (DSSC)
Bestimmung verschiedener Zelltypen der SZZ: Makrophagen und Granulozyten.
Makrophagen sind „Aufpasserzellen“, die eindringende Euterkeime registrieren und eine Immunantwort einleiten. Granulozyten sind Fresszellen, die Keime im Euter bekämpfen und beseitigen. Daraus berechnet sich der DSCC-Wert (Differential Somatic Cell Count) für genauere Aussagen zur Eutergesundheit und Behandlungswürdigkeit des Tieres.
Ein hoher DSCC-Wert zeigt hohe Anteile an Granulozyten an, d. h. die Immunantwort des Tieres ist in vollem Gange. In diesem Stadium lohnt sich meist eine gezielte Mastitistherapie.
Ein niedriger DSCC-Wert steht dagegen für hohe Anteile an Makrophagen und deutet auf eine abheilende oder chronische Euterentzündung hin, wobei eine Therapie eher fraglich ist.
KNS – Koagulase-negative Staphylokokken
Gruppe von verschiedenen Staphylokokkenarten, mit sehr ähnlichen Eigenschaften, die auf gleiche Behandlungsmethoden ansprechen. Die meisten KNS kommen natürlich auf der Haut, Euterhaut und Schleimhaut von Kühen und auch in der Umwelt vor. Es sind keine Erreger, die eingeschleppt wurden und ein Eutergesundheitsproblem verursachen. Es sind oft eher harmlose Bakterien, die aufgrund von Umwelteinflüssen und Stress die Möglichkeit hatten, sich im Euter einer Kuh anzusiedeln und zu vermehren.
KNS verursachen zumeist subklinische Euterentzündungen mit Zellzahlerhöhung und einem Rückgang der Milchleistung, wobei der Milchzuckergehalt sinkt.
Manchmal werden Vertreter dieser Gruppe auch als Einzelerreger am Bericht angegeben. Zu den KNS zählen unter anderem Staphylococcus chromogenes, Staph. xylosus, Staph. equorum, Staph. warneri, Staph. simulans.
Coliforme und sonstige Enterobacteriaceae
Der Begriff Coli-Mastitis oder coliforme Erreger umfasst gleichartige Krankheitsbilder, die durch laktosespaltende, gramnegative Bakterien hervorgerufen werden. Diese Bakterien kommen physiologisch im Darm vor, und durch Kontamination der Zitzenhaut ins Euter. Meist verursachen sie akute Einzeltiererkrankungen, oft mit schweren allgemeinen Symptomen (Fieber, Festliegen). Durch ein Schockgeschehen können auch Todesfälle auftreten.
Zur Familie der Enterobacteriaceae gehören gramnegative Stäbchen. Manche Gattungen haben ähnliche Eigenschaften wie die meisten Escherichia coli-Stämme und werden deshalb als Coliforme bezeichnet.
Häufigste coliforme Mastitiserreger:
- Escherichia coli (E. coli)
- Klebsiella spp.
- Enterobacter spp.
- Citrobacter spp.
- Serratia spp.
- Proteus spp.
Staphylococcus aureus Mastitis
S. aureus ist weltweit einer der bedeutendsten Erregern subklinischer Rindermastitiden (Häufigkeit von 14% auf Kuhebene, 57% auf Herdenebene). Hauptreservoir – infizierte Euterviertel; häufiges Vorkommen, leichte Übertragbarkeit, langsamer Anstieg der SZZ, Bildung von Toxinen (Lebensmittelvergiftungen!), schwierige Diagnose, schlechte Heilungsraten nach Behandlungen, ATB-resistenzen. Die Infektionen mit S. aureus- und Streptococcus spp). verlaufen oft subklinisch (nur Erhöhung der Zellzahl des Viertel- und Gesamtgemelkes, Veränderung der Milchzusammensetzung, Leistungsminderung). Da Euter und Sekret grobsinnlich lange unverändert sind, bleiben subklinische Infektionen bei suboptimalem Eutergesundheitsmanagement oft unentdeckt.
Hilfreiche Informationsquelle:
S_aureus_GTB_Sanierung_Landiwirte_05_09_2019
Wichtige Punkte:
- Strenges Einhalten der Melkreihenfolge in Gruppen
- Reinigung der Melkanlage nach jedem Melken
- Dippen mit einem jodhaltigen Mittel mit Non-Return Dippbecher sofort nach Abnahme des Melkaggregats
- Tiere konsequent beproben und behandeln
- Unheilbare Kühe ausmerzen
- Testen neuer Kühe vor Integration in die Herde
- Ein Einwegtuch pro Kuh für die Reinigung der Zitzen
- Regelmäßige Wartung der Melkanlage und Austausch der Zitzengummis
- Melkhandschuhe anziehen; diese zwischendurch mit einem Zitzendesinfektionstuch reinigen
- Vermeidung von Lufteinbrüchen beim Ansetzen des Melkzeugs und Blindmelken
Leitkeimbestimmung
Zur Durchführung der Leitkeimbestimmung im Betrieb eignen sich Viertelmilchproben, Bulktankproben oder individuelle Milchproben. Allgemein wird empfohlen, die Leitkeimbestimmung 2x pro Jahr durchzuführen. Das Ergebnis zeigt, welcher Keim in diesem Betrieb am häufigsten vorkommt. Die danach folgende Therapie wird so gezielt auf den Erreger abgestimmt und das Risiko von Resistenzbildungen verringert. Es können auch gezielte Vorbeugemaßnahmen zur Verhinderung einer erneuten Infektion eingeleitet werden (z.B Anpassung der Haltung und Fütterung, Verbesserung der Stallhygiene, gezielte Impfungen).
Vorgehensweise: für die Leitkeimbestimmung ist eine Gesamtherdenuntersuchung am besten geeignet, da alle laktierenden Kühe einer Herde erfasst werden. Es kann auch eine Stichprobe von 10–20 Prozent der Kühe erstellt werden. Nach der Feststellung des Leitkeimes wird ein wirksamen ATB eingeleitet. Falls eine Trockenstellung unter antibiotischem Schutz stattfindet, soll auch die Wahl der Trockenstellpräparate nach Symptomatik und Leitkeim im Betrieb erfolgen.
Last modified: 26.08.2024
