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Abkalberate

Anzahl der Geburten im Verhältnis zur Kuhzahl der Herde bezogen auf das Vorjahr;

Sollte mindestens 90% betragen

Remontierungsrate (Bestandergänzungsrate)

Anteil der Färsen (aus eigener Nachzucht und Zukauf) am Kuhbestand, die für die Remontierung (Erhaltung des Durchschnittsbestandes) der Herde eingesetzt wird

Zielwert: 25-30%; Ist der Anteil deutlich höher und keine Bestandsaufstockung geplant, ist die Nutzungsdauer der Kühe nicht zufriedenstellend.

 

Brunst

Die Brunst der Kuh ist der Zeitraum, in der sie paarungsbereit ist und besamt werden kann.

Der Brunstzyklus umfasst mehrere Phasen:

  1. Vorbrunst (Proöstrus): 2-3 Tage (Unruhe, Aufspringen, zähflüssiger Brunstschleim.
  2. Hauptbrunst (Östrus): 12-48 Stunden (verstärkte Unruhe, Brüll-Laute, klarer, dünner Schleim); optimaler Zeitpunkt für die Besamung.
  3. Nachbrunst (Postöstrus): 2-3 Tage (Abklingen der Symptome).
  4. Zwischenbrunst (Interöstrus):15-16 Tage. Wenn die Kuh nicht tragend ist, folgt nach den 15 Tagen wieder die Vorbrunst.

Brunsterkennungsrate (BER)

Anteil der erkannten Brunsten innerhalb 21 Tagen nach Ablauf der Freiwilligen Wartezeit im Verhältnis zu den zur Brunstbeobachtung anstehenden Tieren

BER = Anzahl brünstiger Tiere x 100 / Anzahl zur Brunstbeobachtung vorgesehener Tiere;
Richtwert > 70 (80) %;

Brunstnutzungsrate (BNR)

Anteil der als brünstig erkannten und besamten Tiere innerhalb von 21 Tagen nach dem Ablauf der freiwilligen Wartezeit (FWZ)

Die BNR sollte mindestens 80% betragen

Besamungserfolg

Prozentualer Anteil der Tiere, die nach jeweiliger Besamung (EB, NB1, NB2) tragend geworden sind

Anzahl tragender Tiere nach jeweiliger Besamung (EB, NB1, NB2) / Gesamtanzahl jeweiliger Besamungen

Besamungsindex (BI)

Anzahl der Besamungen je Trächtigkeit (Doppelbesamungen nicht berücksichtigt)

(Anzahl der Gesamtbesamungen) / Anzahl tragende Tiere); Sollwert: 1.5 – 2

Erstbesamungsindex (EBI)

Anzahl sämtlicher Belegungen dividiert durch die Anzahl der
Erstbelegungen

Anzahl Belegungen / Anzahl Erstbelegungen; Der EBI sollte < 1.9 sein

Trächtigkeitsindex (TI); Besamungsaufwand (BA)

Anzahl der Besamungen bei tragenden Tieren pro tragend gewordenen Tieren; nichttragende Tiere werden bei diesem Wert nicht berücksichtigt

Anzahl der Besamungen bei tragenden Tieren/Anzahl tragender Tiere; Sollwert max. 1.7, optimal < 1.6

Pregnancy rate (PR)

Prozentualer Anteil der Tiere, die in einer Brunstperiode (21 Tage) tragend geworden sind, bezogen auf die Tiere, die in diesem Zeitraum zur Besamung angestanden haben.

Brunstnutzungsrate X Trächtigkeitsrate
Beispiel: Brunstnutzungsrate = 60%
Trächtigkeitsrate = 50%; 60% x 50% = 30%

 

Non-Return-Rate

Prozentsatz jener Tiere, die in einer festgelegten Zeit nach der Erstbesamung (nach 28, 56 oder 90 Tagen) nicht noch einmal besamt wurden, bzw. trächtig wurden

Richtwerte:
Bestand > 65%, Kühe > 65%, Färsen > 75%

Zwischenkalbezeit (ZKZ)

Tage zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abkalbungen einer Kuh

Sollwert: 304 – 405 Tage

Zwischenbesamungszeit (ZBZ)

Die Zwischenbesamungszeit ist die Zeit zwischen der Erstbesamung und der folgenden Nachbesamung oder zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nachbesamungen, die zur Trächtigkeit führte.

ZBZ mit Abgänge: Abgegangene Tiere werden miteinbezogen

ZBZ ohne Abgänge: Abgegangene Tiere werden nicht miteinbezogen

Richtwerte: Es sollen mindestens 50 % der Herde im Intervall von 18 bis 24 Tagen (zyklusgerechte Wiederbesamungen) liegen;
Kühe min. 50-60%, Kalbinnen min. 70%.

Rastzeit (RZ)

Tage zwischen der Abkalbung und der ersten Besamung nach der Abkalbung = biologische Wartezeit (42 Tage) + freiwillige Wartezeit

ca. 60 – 80 Tage; min. 50 Tage

Freiwillige Wartezeit

Zeitraum nach der Abkalbung, in der die Tiere nicht besamt werden; Managementenscheidung, betriebsindividuell, möglichst auch tierindividuell

ca. 45-70 Tage nach der Abkalbung; Faustregel: Einstiegsleistung x 2 – 2,5

Unfreiwillige Wartezeit

Zeitraum zwischen Ende der FWZ und erster Belegung; abhängig von der Brunsterkennung und Brunstnutzung

21 x 100/BNR (Brunstnutzungsrate)

Verzögerungszeit (VZ)

Tage zwischen der ersten Besamung und der erfolgreichen Besamung (erster Trächtigkeitstag) innerhalb einer Laktation; wird bestimmt durch Brunstnutzungsrate und Besamungserfolg

ca. 20 (bis 25) Tage; Erstkalbinnen < 20 Tage, Kühe < 30 Tage

Güstzeit (Zwischentragezeit)

Zeitspanne zwischen Abkalbung und erfolgreicher Besamung (Konzeption, erster Trächtigkeitstag) = Rastzeit + Verzögerungszeit

Bestand: 85 – 128 Tage, Kühe: 42 – 125 Tage

Abgangsrate

Anteil abgegangener Tiere im Verhältnis zur Gesamtzahlne der Tiere der Herde

(Anzahl der abgegangener Kühe der letzten 12 Monaten / Durchschnittskuhbestand des Betriebs innerhalb der letzten 12 Monaten) x 100; Bestand max 33%

Trockenstellen

Maßnahme zur Unterbrechung der Laktation vor der Geburt zur Wiederherstellung der Gesundheit der Milchkuh; Vorbereitung für die Geburt und die nächste Laktation

etwa 6 bis 8 Wochen vor dem Abkalbetermin; üblicherweise zweiphasige Trockensteherfütterung:

  • Phase 1: Frühtrockensteher (far off) und
  • Phase 2: Vorbereitungsfütterung (close up)

Brunstsynchronisation

Auslösung und Gleichschaltung der bei einer weiblicher Tiergruppe zu unterschiedlichen Zeiten auftretenden spontanen Brunst zu betriebsspezifisch festgelegtem Termin

Beispiel: Mit PGF2 (Prostaglandin F2alpha) bzw. seinen Analoga wird die Rückbildung des Gelbkörpers, und damit eine Brunst induziert.

Ovulationssynchronisation

Programme mit terminierter Besamung ohne Brunstbeobachtung (es wird auf die Brunstbeobachtung weitestgehend verzichtet; stattdessen wird zu einem feststehenden Zeitpunkt nach der letzten Behandlung besamt)

Übliche Programme: Ovsynch, Presynch, Resynch)
Beispiel:
GnRH, PGF2α, GnRH, danach terminierte kB

Verkalbung (Abort, Fehlgeburt)

Abbruch einer Trächtigkeit mit Ausstoßung eines unreifen, nicht lebensfähigen Fetus; Frühabort – bis zur 19. Trächtigkeitswoche; Spätabort: in der zweiten Hälfte der Trächtigkeit

Weltweit wird in den Rinderpopulationen mit einer Abortrate von 2 – 5 % gerechnet;
Inzidenz ca. 3 % nach dem 3.Trächtigkeitsmonat

Totgeburt

Als Totgeburt wird ein Geburtsereignis bezeichnet, wobei das Kalb entweder tot geboren wird oder innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach der Geburt verendet.

Totgeburtenrate % = (Anzahl tot geborener Kälber/Anzahl geborener Kälber) x 100
In Deutschland durchschnittlich 3-8%;
Zielwert < 5%

Kälbersterblichkeit

Als Kälbersterblichkeit wird das Verhältnis der tot geborenen Kälber und der verendeten Kälber während der Aufzucht zu den gesamten, auf dem Betrieb geborenen, Kälbern angegeben.

Kälbersterblichkeit % = (Totgeburten + Aufzuchtsverluste)/Gesamtkälberanzahl) x 100
Deutschland: > 10%;

Künstliche Besamung (KB)

Methode der Rinderzucht, bei der Gefriersperma verwendet wird; sie muss zum richtigen Zeitpunkt des Brunstzyklus erfolgen; häufig wird dabei ein Synchronisationsprotokoll eingesetzt, worauf eine zeitgesteuerte KB (TAI) durchgeführt wird.

Am Ende der Hauptbrunst liegt der beste Besamungszeitpunkt, da hier bei den meisten Rindern der Eisprung erfolgt. Die meisten Brunstsymptome zeigen sich am Ende der Hauptbrunst und beim Eisprung bereits abgeschwächt. Somit ist der optimale Besamungszeitpunkt im letzten Drittel der Brunst, ca. 10-12 Stunden nach Beginn.

Nachbesamung (NB) = Wiederholungsbesamung (WB)

Alle Folgebesamungen, deren Abstand zur jeweils vorhergehenden Erst- oder Nachbesamung 10 Tage innerhalb der gleichen Laktation überschreitet

Bei Nachbesamungen 3 Wochen oder später nach der Erstbesamung ist es besonders wichtig, die eventuell vorhandene Eihäute nicht zu verletzen. Die Samenablage erfolgt bei jeder Nachbesamung ausschliesslich tief zervikal. Auf den Besamungserfolg hat das keinen Einfluss.

Ziel: Nachbesamungen im Intervall 18-24 Tage sollte >50% liegen.

Embryotransfer (ET)

Diese Biotechnologie ermöglicht, von wertvollen Tieren deutlich mehr Nachkommen zu erhalten. Durch hormonelle Stimulation der Eierstöcke (Superovulation) des Spendertieres wird bewirkt, dass möglichst viele Eizellen gleichzeitig reifen.

Selbst in Zeiten niedriger Milchpreise ist für viele Züchter der Embryotransfer interessant, weil der Verkauf von hochwertigem Zuchtvieh ein zweites Standbein neben der Milchproduktion darstellen kann. Auch eine der aktuellen Entwicklungen in der Rinderzucht, die genomische Zuchtwertschätzung, profitiert vom ET, da er das Potenzial für hochwertige Bullen- und Kuhkälber erhöhen kann.

Puerperale Untersuchung (Kontrolle)

Tierärztliche Puerperal-Kontrollen werden in der Regel 10 – 14 Tage nach der Kalbung durchgeführt; Sie dienen der Beurteilung der Rückbildungskapazität der Gebärmutter und sind somit ein wichtiges Kriterium für die Fruchtbarkeit des Rindes bzw. der Kuh

Aufgaben des Landwirts: Kontrolle des Nachgeburtsabgangs, tägliches Fiebermessen über 10 Tage,  Allgemeinbefinden, Futteraufnahme und Milchkurve beobachten,
Euterkontrolle und Schalmtest 4d post partum

TU (Trächtigkeitsuntersuchung)

Die TU beim Rind wird am häufigsten mittels rektaler Palpation oder Sonographie der inneren Geschlechtsorgane von Kühen und Färsen durchgeführt.

Labormethoden: PAGs (pregnancy-associated glycoproteins), Progesteron-Test

Eine TU mit Ultraschall liefert ab dem 28. bis 30. Tag nach einer Besamung sichere Ergebnisse, ob ein Rind trägt. Zwischen dem 30. und 40. Trächtigkeitstag kann man bereits den Herzschlag des ungeborenen Kalbes darstellen. Eine manuelle TU wird in der Regel ab dem 35. bis 45. Trächtigkeitstag durchgeführt.
Diesen Zeitvorsprung kann man nutzen, um bei einem nicht-tragendem Tier die ZBZ und die Güstzeit zu verkürzen.

Embryonengewinnung (Spülung)

Eine Woche nach der Besamung werden die Embryonen aus der Gebärmutter des Spendertieres ausgespült; dann ist die Wahrscheinlichkeit für brauchbare Embryonen am höchsten. Die Embryonen werden einzeln in Pailletten aufgezogen; so können sie sofort auf Empfängertiere übertragen oder eingefroren werden.

Tiere, bei denen eine Embryotransferspülung durchgeführt werden soll, müssen klinisch gesund sein und sich in einer stabilen Stoffwechselsituation befinden. Für die Vorbereitung einer Spülung wird zunächst eine gynäkologische Untersuchung des Spendertieres vorgenommen.
Als Trägertiere kommen vorzugsweise Rinder oder junge gesunde Kühe in Frage, die sich aufgrund einer Brunstsynchronisation oder natürlichen Brunst im vergleichbaren Zyklusstadium wie das Spendertier befinden..

Gesextes Sperma

Bei dem Verfahren des Spermasexens werden männliche und weibliche Spermien getrennt. Vorteilhaft in Herdenaufstockungsphase, mehr weiblich Nachkommen aus besonders wertvollen Tieren; weniger Schwergeburten, die häufig durch Bullenkälber entstehen

Die Konzeptionsrate ist bei gesextem Sperma etwas niedriger als beim herkömmlichen; bei gutem Herdenmanagement KR bis 70 % möglich

MLP (Deutsches DHI)

DHI (Dairy Herd Improvement) = MLP (Milchleistungsprüfung); Je nach gewähltem Paket liefert die MLP den Milchfett-, Eiweiß-, Harnstoff-, Zell-, Laktosegehalt; Probenahme für AM-Systeme, Zuchtwertschätzung, HM-Programm, Betriebsvergleiche, PAG Trächtigkeitstest;

Beispiel Jahresbericht MLPJahresbericht_MLP_2022_FINAL_web

Eierstockzysten

Eierstockszysten sind große Eiblasen, die zyklusblockierende Hormone produzieren. Sie entstehen v.a. bei Kühen mit negativer Energiebilanz, da ihr Eisprung ausbleibt. In den meisten Fällen ist eine hormonelle Behandlung indiziert. Mittel der Wahl ist die Zufuhr von GnRH (Receptal); oder Progesteronspiralen oder OV-Synch-Programme

Die Veranlagung von Zysten kann erblich bedingt sein, doch die NEB zu Beginn der Laktation ist die häufigste nicht-genetisch bedingte Ursache. Jeder Stress, der sich negativ auf die Futteraufnahme auswirkt, ist ein Risikofaktor, z.B. Schwergeburten, Transiterkrankungen nach dem Kalben, Pansen- oder Dickdarmazidosen, Klauenerkrankungen oder Euterprobleme.

"Repeat breeder" Kühe

Als „Repeat breeder cows“ werden Problemkühe bezeichnet, die mehrfach erfolglos besamt worden sind, keine Anzeichen einer klinischen Erkrankung aufweisen, einen regelmäßigen Zyklus haben. Risikofaktoren: Geburtsprobleme, Stoffwechselstörungen

Mögliche Ursachen: genetische Anomalien, höheres Alter, Gebärmutterentzündungen, Funktionsstörungen der Eierstöcke, enährungsbedingte Ursachen, fehlerhafte KB

Stille Brunst

Die Kühe zeigen keine äußerlich sichtbaren Brunstsymptome. Ursachen für Stillbrunst oder scheinbare Brunstlosigkeit sind häufig Mängel in der Brunstbeobachtung oder ungünstige Haltungsbedingungen. Bei echter Brunstlosigkeit besteht eine Inaktivität der Eierstöcke, die durch Fütterungsfehler oder Gebärmuttererkrankungen verursacht werden kann. 

Undeutliche oder fehlende Brunstsymptome führen zu Fehlbesamungen, woraus eine Verlängerung der Güstzeit hervorgeht.

Trächtigkeitsrate (TR), Konzeptionsrate (KR)

Anteil tragender Tiere an der Anzahl besamter Tiere im bestimmten Zeitraum.

(Tragende Tiere / besamte Tiere) x 100
Sollwert: 50-70%

Trächtigkeitsrate aus Erstbesamungen (TREB), Erstbesamungserfolg (EBE)

Anteil tragender Tiere aus den Erstbesamungen an der Anzahl der durchgeführten Erstbesamungen

TREB = Anzahl tragender Tiere aus Erstbesamungen/Anzahl der Tiere mit Erstbesamungen x 100

Richtwert: Bestand > 55%, Kühe > 50%, Färsen > 70%

Trächtigkeitsrate aus 2. Besamung

Anteil tragender Kühe aus 2. Besamung in Prozent

(Anzahl tragender Tiere aus 2. Besamung* 100) / (Tiere mit 2.Besamung)

Trächtigkeitsrate aus 3. Besamung

Anteil tragender Kühe aus 3. Besamung in Prozent

(Anzahl tragender Tiere aus 3.Besamung* 100) / (Tiere mit 3.Besamung)

Erstbesamungen

Anzahl der Erstbesamungen im gewählten Zeitraum

Gesamtbesamungen

Anzahl der Erstbesamungen und Nachbesamungen im gewählten Zeitraum

Kalbungen

Anzahl der Kalbungen im ausgewählten Zeitraum

Güstzeit Nachbesamung

Tage zwischen letzter Abkalbung und der erfolgreichen Besamung, nur Tiere mit Nachbesamungen werden berücksichtigt

Normbereich < 125 Tage

Erstbesamungsalter

Alter in Monaten der ersten Besamung

Färsenkonzeptionsalter

Alter bei 1. Trächtigkeit

Färsenkonzeptionsalter Nachbesamung

Alter bei 1. Trächtigkeit bei Tieren mit >= 2 Besamungen

Conception Risk

Die Conception Risk (CR) gibt den prozentualen Anteil der Tiere an, die in einer Brunstperiode (21 Tage) tragend wurden, bezogen auf die Tiere, die in diesem Zeitraum besamt wurden.

Anzahl tragender Tiere / Anzahl besamter Tiere

Gesamtträchtigkeit

Anzahl tragender Tiere / Anzahl lebender Tiere

Spermaportionen

Anzahl eingesetzter Spermaportionen im Auswertungszeitraum

N3-Index

Anzahl und Anteil besamter Tiere mit mehr als 3 Besamungen

Besamungsaufwand Nachbesamung

= (nachbesamte Tiere) / (Anzahl Besamungen je Trächtigkeit der tragend gewordenen Tiere)

TU+ Rate

Anteil der TU+-Kühe an allen Kühen mit einem TU-Ergebnis

Trächtigkeitstag

Durchschnittlicher Trächtigkeitstag der Herde zum Auswertgungszeitpunkt

Erw. Zwischenkalbezeit

Zeit zwischen letzter Kalbung und voraussichtlicher Kalbung. Bezieht alle als tragend vermerkten Kühe mit ein.

„Frühwarnsystem“: Zeigt Einfluss des aktuellen Managements auf die zukünftige Zwischenkalbezeit schon jetzt an. Veränderungen in der tatsächlichen ZKZ sieht man frühestens neun Monate nach Managementänderungen.

340 – 405

Erwartete Zwischenkalbezeit Nachbesamung

Nachbesamte Tiere: Zeit zwischen der letzten Kalbung und der voraussichtlichen berechneten Kalbung

304 – 405

Herdenlaktationstag

Herdenlaktationstag im Betrachtungszeitraum

340 – 405

Erwartete Zwischenkalbezeit Nachbesamung

Nachbesamte Tiere: Zeit zwischen der letzten Kalbung und der voraussichtlichen berechneten Kalbung

304 – 405

Erstkalbealter

Alter zur ersten Kalbung

Schwergeburtenrate

Anteil der Schwergeburten an allen Kalbungen

< 10%

Last modified: 15.10.2024